Solitärringe als Verlobungsringe

Sehr beliebt als Verlobungsring sind die sogenannten Solitärringe. Ihr Kennzeichen ist der einzelne Diamant, der durch seine kunstvolle Fassung das absolute Highlight des Ringes bildet. Genau hier liegt die Symbolik des Solitärringes als Verlobungsring, so einzigartig und kostbar wie der einzelne Diamant so unersetzlich und einmalig ist auch die Auserwählte, der der Ring überreicht wird. Natürlich denken viele bei Solitärring an die Verlobungsringe mit großen Brillanten, die von vielen Star und Sternchen stolz präsentiert werden. Allerdings muss es nicht gleich ein Einkaräter sein, um das Herz der Geliebten erobern zu können. Auch kleine Diamanten von sehr guter Qualität, wie sie von uns verwendet werden, kommen als Solitär ganz groß raus und entwickeln durch die gekonnte Fassung das typische Feuer des Brillanten.

Geschichte des Solitärringes

Die Tradition seine Angebetete zur Verlobung mit einem Diamantring zu überraschen, geht vermutlich bereits auf das Jahr 1477 zurück. Erzherzog Maximilian von Habsburg soll der Erste gewesen sein, der als Zeichen seiner Verehrung und Liebe der Herzogin Maria von Burgund bei seinem Heiratsantrag einen mit einem einzigen Diamanten besetzten Ring geschenkt hat. Dies war der Vorläufer der noch heute sehr beliebten Solitärringe. Solitär bedeutet, dass der Ring mit nur einem einzelnen, besonderes schönen Diamanten im Brillantschliff besetzt ist. Gehalten wird dieser Brillant klassischerweise von einer Krappenfassung. Diese Art des Solitärringes geht auf einen Entwurf des New Yorker Juweliers Tiffany aus dem Jahre 1886 zurück und wird auch heute noch sehr gerne als der klassische Verlobungsring verschenkt.

Solitärringe mit Krappenfassung

Der Begriff Solitär leitet sich von dem französischen Wort „solitaire“ ab, was Einzelgänger bedeutet. Dies bringt treffend zum Ausdruck, dass die Ringschiene mit nur einem einzigen Edelstein besetzt ist. In dem meisten Fällen ist dies ein Diamant im Brillantschliff. Um diesen Brillanten hervorzuheben und optimal in Szene zu setzen, entwickelte Tiffany & Co. die berühmte Krappenfassung. Hierbei wird der Diamant von 6 kleinen Stiften, den sogenannten Krappen, auch Krallen genannt, gehalten. Durch diese sehr luftige Art der Fassung schaffte es Tiffany, dass besonders viel Licht auf den Diamanten fallen kann und er so seine volle Brillanz entfalten kann. Daher versprühen auch kleinere Diamanten in so einer hochwertigen Verarbeitung schon das ganz einzigartige Feuer, dass den Mythos des Solitärringes ausmacht.

Spannringe als Solitärverlobungsring

Die gleiche Faszination wie Solitärringe mit einer Krappenfassung vermögen auch moderne Spannringe zu verbreiten. Einen Spannring zeichnet aus, dass der Diamant von der Ringschiene gehalten wird und so quasi in diese integriert ist. Dadurch wird der Diamant zu einem integralen Bestandteil des Ringes und ist nicht so erhoben wie bei einem Tiffany Mount Solitärring. Viele, gerade jüngere Frauen bevorzugen den Spannring, eben weil er nicht gleich als Verlobungsring auffällt. Als besonders beliebt hat sich über die Jahre unser Verlobungsringmodell Twist erwiesen. Durch seine geschwungene Ringschiene wirkt der Twist originell und modern und lässt jede Frau spüren, dass sie etwas ganz besonderes ist.