Warum Weißgold Verlobungsringe

FAQ Verlobungsringe aus Weißgold

Welches Metall eignet sich besonders gut für einen Verlobungsring?

Klassische Verlobungsringe sind Diamantringe mit einem oder mehreren Brillanten. Diese Edelsteine entfachen ihr sprichwörtliches Feuer und ihre Eleganz durch ihre besondere Art das auf sie fallende Licht zu streuen, zu brechen und dann zu einem großen Teil zu reflektieren. Um seine faszinierende Wirkung eindrucksvoll zur Geltung zu bringen sollte der Diamant von einem hellen Metall gefasst werden. Daher eignen sich Silber, Weißgold und Platin besonders gut für die Herstellung edler Antragsringe. Alle drei Metalle weisen eine helle und neutrale Farbe auf, die eine sehr hohe Lichtausbeute für den gefassten Diamanten garantiert und ihm so eine enorme Leuchtkraft verleiht. Genau dieses Funkeln macht einen Verlobungsring mit Diamant zu einem einzigartigen Blickfang und lässt Frauenherzen höher schlagen.

Aber welches der drei Metalle ist die richtige Wahl für einen hochwertigen Verlobungsring? Für Silber spricht sein relativ geringer Preis. Allerdings ist Silber wesentlich weicher als Weißgold und Platin und daher im Alltag anfälliger für Gebrauchsspuren wie Kratzer und Abreibungen. Platin dagegen ist ein sehr teures Metall. Daher entscheiden sich die meisten Kunden beim Kauf eines Verlobungsringes für Weißgold. Das Metall ist edler und damit robuster als Silber und preiswerter als Platin. Ein Diamantring aus Weißgold ist daher eine perfekte Wahl für einen edlen und wertbeständigen Verlobungsring.

Was ist Weißgold?

Die meisten Menschen kennen Gold in seiner typischen Farbe als Gelbgold. Um das hellere, silbrig anmutende Weißgold zu erzeugen, muss der typische Goldton verschwinden. Da reines Gold relativ weich ist, eignet es sich nicht um daraus Ringe oder andere Schmuckstücke zu fertigen. Daher werden zur besseren Verarbeitung des Goldes seit jeher andere Metalle zugesetzt. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen Juweliere auf die Idee, Gold mit einer hellen, weißen Farbe herzustellen Dazu wurde dem reinen Gold, auch Feingold genannt, zunächst des silberne Metall Nickel zugefügt. Da Nickel allerdings stark allergen wirkt wurde die Beimischung mit strikten Grenzwerten versehen. Daher werden heute in der Regel die Metalle Paladium, Kupfer, Zink und Silber zur Erzeugung von Weißgold verwendet. Eine solche Metallmischung wird im Fachjargon als Legierung bezeichnet. Das so entstandene Weißgold ähnelt in seiner Farbe und guten Verarbeitbarkeit dem wesentlich selteneren und damit sehr teurem Platin und erfreut sich daher großer Beliebtheit. Erhöht man den Anteil an zugesetztem Kupfer entsteht so das ebenfalls sehr beliebte Rotgold oder auch Roségold.

Was ist der Feingehalt?

Mit Feingehalt wird der Anteil an reinem Gold bezeichnet, der in der jeweiligen Legierung verwendet wurde. Übliche Legierungen sind 375er, 585er und 750er Weißgold. Dies bedeutet, dass sich 375er Weißgold aus 375 Teilen Feingold und 625 Teilen anderer Metalle zusammensetzt. Entsprechend werden für die Herstellung von 585er Weißgold 585 Teile Feingold und 415 Teile anderer Metalle verwendet werden. 750er Weißgold setzt sich also aus 750 Teilen Feingold und 250 Teilen der zur Gewinnung der weißen Farbe zugefügten Metalle zusammen. Üblich ist in Europa auch die Bezeichnung des Feingoldgehaltes in Karat. Dabei entsprechen 9 Karat einem Goldanteil von 37,5% also 375er Weißgold. 14 Karat bezeichnet einen Feingoldanteil von 58,5% und 18 Karat einen Goldanteil von 75%. Äußerlich lassen sind die einzelnen Weißgoldlegierungen nicht voneinander unterscheiden. Bei der Entscheidung für den passenden Goldgehalt eines Verlobungsrings kommt daher sprichwörtlich auf die inneren Werte an. Je höher der Goldgehalt, desto höher die Qualität der Metallzusammensetzung. So ist 14 Karat Weißgold deutlich edler, hochwertiger und vor allem robuster als beispielsweise als 9 Karat Weißgold. Daher ist für einen Verlobungsring, der lange Freude bereiten soll, wegen seiner erheblich besseren Stabilität und höheren Festigkeit 585er Weißgold empfehlenswert.

Wie erkenne ich den Goldgehalt eines Verlobungsringes?

Üblicherweise sind Ringe aus Weißgold, Silber oder Platin im Innern der Ringscheine mit einem Stempel, der sognannten Punze versehen. Diese Punzierung gibt den Feingehalt an Gold an. Übliche Punzierungen für Weißgold sind die Zahlen 375, 585 oder 750.

Sind Weißgoldringe für Allergiker geeignet?

Heute werden üblicherweise nur noch nickelfreie Weißgoldlegierungen zur Herstellung von Verlobungsringen und anderen Schmuckstücken verwendet. Daher können Weißgoldverlobungsringe Bedenken los von Allergikern getragen werden.

Was ist eine Rhodinierung?

Um Weißgoldringe und auch Silberringe zu schützen und ihnen eine brillant glänzende Oberfläche zu verleihen, werden die Ringe oft rhodiniert. Dabei werden sie in einem elektrochemischen Prozess mit einer hauchdünnen Schicht des Metalls Rhodium, einem mit Platin verwandten Element, überzogen. Dieser Überzug wirkt wie eine Schutzschicht und macht die Oberfläche sehr hart und widerstandsfähig.